Museum der Arbeitslosigkeit

(Stationentheater)

im Auftrag der ibis acam Bildungs GmbH

Ein Jugendprojekt (2004). Mit den Jugendlichen wurden Kojen im gesamten Raum aufgebaut. Jede/r Jugendliche bespielt eine „Minibühne“. In einer wurde gechattet, in der anderen geschlafen, gefernseht, usw. das Publikum wird in kleinen Gruppen durch das Museum geführt und muss bei jeder Station 3 Minuten still verharren.

Im Anschluss wird das Publikum in einen Raum geführt, der einem AMS Gang nachgebaut wurde, hier liegen Fragebögen zum Thema Arbeitslosigkeit auf.

Die Zusehenden waren sehr betroffen, einige erinnerten an ihre eigene Zeit der Arbeitslosigkeit, an das Gefühl der Leere, der Nutzlosigkeit und dem Gefühl, nicht mehr am sozialen Geschehen teilnehmen zu können. Im Anschluss wurde eine offenen Diskussion mit den Darstellenden und den Zusehern geführt, Lösungen und Möglichkeiten aus diesem Teufelskreis auszusteigen, gesucht.

Diese Aufführung wurde danach noch einmal, für Alfred Gusenbauer und sein Team aufgeführt.

 

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